Auf der Jagd nach dem perfekten Punschkrapfen….

Der Punschkrapfen. Mit Sicherheit neben dem Apfelstrudel und der Sachertorte die typische österreichische Mehlspeise. Ernährungsphysiologisch gesehen eine Kalorienbombe…. aber mal ehrlich, was soll’s?? 😉

Da ich also in den letzten Wochen auf den Geschmack gekommen bin und ich dann und wann das eine oder andere Punschkrapferl verzehre und sie im Grunde alle gleich ausschauen und dann doch immer wieder anders schmecken, widme ich dieser Gaumenfreude gleich mal eine kleine Beitragsserie.

Da ich heut an einer „Der Mann“-Filiale vorbeigelaufen bin, dachte ich mir ich fang gleich dort mit Station eins meiner Suche an. Darf ich vorstellen: das „Punscheck“. Mit Hütchen und Bärtchen und einem roten Näschen.

Ach ja, von wegen Bewertungskriterien und so. Ich mache da keinen wissenschaftlichen Test daraus. Ich sag bloß ob mir das Biskuit, die Fülle und die Glasur schmecken. Ich werde keine Diagramme erstellen, keine Punkte von eins bis zehn vergeben oder dergleichen Schnickschnack. Schließlich schmecken Punschkrapfen nicht jedem und ich esse ja auch nicht alles.

So und nun zu meinem Fazit:

Das Biskuit ist ein bisserl zu dünn ausgefallen, aber dafür ist die Füllung sehr lecker. (Vor allem schmeck ich da auch die Marillenmarmelade raus. Und wo ist der Rum? Wenn dann höchstens Rumaroma…) Und die Glasur? Naja, die schmeckt mir ein bisserl zu wenig nach Zucker. Aber dafür ist die Portion insgesamt akzeptabel und ich krieg nicht gleich nach dem zweiten Bissen einen Zuckerschock. Die Verzierung mit Hütchen und Gesichtchen ist eine nette Idee, auch wenn ich nicht so auf den Kitsch stehe. Aufgegessen hab ich das „Punscheck“ jedenfalls. 🙂